Sonntag, 5. Mai 2013

[Rezension - Buch] 237

ISBN  1482309831
Das Buch "237" wurde von Justine Wynne Gacy geschrieben und kostet als Taschenbuch 9,93€ und als Kindle 5€ (hier), das Buch ist im   CreateSpace Independent Publishing Platform erschienen.

Das Buch beginnt damit, dass die weibliche Hauptperson, Morgan Lorring, ihre Nachtschicht in einem Irrenhaus antritt. Morgan behauptet immer wieder wie langweilig ihre Arbeit doch sei und dass es nie etwas zu tun gibt. Doch in dieser Nacht soll sich vieles für, die im Moment seelisch aufgewühlte, Morgan ändern. Den in ihrer Schicht wird ein neuer Patient eingeliefert, für den sie erst einmal keine Aufsicht hat. Als sie dann aber bei einem Routine-Rundgang  bemerkt, das ihre Kollegen Probleme mit dem Neuankömmling in Zelle 237 haben, eilt sie zur Hilfe. Der Patient ist ca. 2 Meter und hat schon einen der Aufpasser ausgeschaltet. Das hätte nicht passieren dürfen, da "237", der spätere Name für den Patienten, eigentlich noch schlafen sollen. Entgegen der Warnungen der anderen beiden Pfleger betritt Morgan den Raum, zückt eine Beruhigungsmittel-Spritze und rammt sie "237" ins Bein. Nach einer kleinen Unterhaltung mit Karl und Freddy, den beiden Pflegern, geht Morgan in das Büro von Brain, um die Akte des neuen zu studieren. Doch als Brain in die Akte guckt, das unfassbare: Der zwei-Meter-Man hat keinen Namen und wurde vom SIS, dem britischen Geheimdienst, eingeliefert. Morgan ist dann doch leicht verwirrt, den die psychologischen Gutachten war vollständig, nur ein Name ist nirgends zu finden.

Meiner Meinung nach ist schon alleine das Cover sehenswert, was mir als Idee sehr sehr gut gefallen hat, waren immer wieder 1-2 Zeilen lange Monologe, die man fast auf jeder Seite hatte. So war es möglich sich in die Hauptperson hineinzuversetzen, obwohl einem klar war, das man die Geschichte nicht, anstelle von  Morgan, erleben würde. Der nächste Pluspunkt dieses Buches ist die Offenheit gewesen. Das fiktive Ende, das ich mir am Anfang vorgestellt habe, habe ich 3 bis 4 Mal geändert, und selbst 20 Seiten vor Ende war ich mir immer noch nicht sicher wie es ausgeht. Ein kleines Manko des Buches sind kleinere Rechtschreibfehler, die man aber gerne übersehen kann, da Justine das Legen von Spannungsbögen rhetorisch gut gemacht hat  und das damit verbundene Fesseln des Lesers.



Genre-Wertung
Gesamt-Wertung

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