Samstag, 1. Juni 2013

[Rezension - Buch] Tschick

http://www.amazon.de/gp/product/B004WOX4NU/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B004WOX4NU&linkCode=as2&tag=eljemsbuecher-21&linkId=ZG5HKDTSNYIIC3BUDas Buch "Tschick" wurde von Wolfgang Herrndorf geschrieben, es kostet 8,99€ und  ist 2010 im "rororo-Verlag" erschienen.



Maik Klingenberg ist 14-Jahre alt und besucht ein Gymnasium in Berlin, er ist ein typischer Außenseiter, keine Freunde und auch keinen Spitznamen. Wobei, einen Spitznamen hatte Maik schon, in der 6.Klasse wurde er von allen "Psycho" genannt. Der Grund war ein Reizwortaufsatz, in dem er von der "Beautyfarm" schreibt. Die Beautyfarm ist eigentlich nur eine andere Bezeichnung für die Entzugsklink, auf die seine alkoholkranke Mutter immer mal wieder muss.


Doch da Maik ein ziemlicher Langweiler ist, wird er diesen Spitznamen nach weniger als einem Jahr schon wieder los. Dann kommt Tschick in Maiks Klasse, ein neuer, russischer, manchmal mit einer Alkoholfahne versehender Mitschüler. Erst einmal ändert sich nichts für Maik, doch dann sind Sommerferien. Seine Mutter muss auf die Beautyfarm, und sein Vater hat 2 Wochen lang, eine Geschäftsreise mit seiner Sekretärin.
Eines Abends steht auf einmal Tschick vor der Tür, und das nicht alleine. Tschick hat einen gestohlenen Lada dabei. Mit diesem Lada, 300€ und sehr, sehr wenig Orientierungssinn, machen sich die beiden auf den Weg um Tschicks Opa in der Walachei zu besuchen.


Soviel sei gesagt, in Rumänien kommen sie zwar nicht an, aber trotzdem ist es eine Reise, die lesenswert ist. Wolfgang Herrndorf schafft es die Geschichte so zu schreiben, das man glaubt man sein der 14-jährige Maik Klingenberg. Auch das Gefühl, völlig ohne Leitung und Gesetzte durch Ost-Deutschland zufahren, wird gut vermittelt. Zudem wirkt diese, doch etwas merkwürdige Geschichte nicht zu abstrus bzw. unlogisch.
Es ist ein schönes Buch, von dem ich überrascht war, da es doch 2-3 spannende und unerwartete Wendungen hatte.
Das Buch erinnerte mich leicht an Huckleberry Finn und doch war es ganz anders.











Kommentare:

  1. Ich fand das Buch auch ganz gut :)
    War zwar nicht ganz so begeistert wie du, fand es aber doch lesenswert. :)

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    1. Dann sind wir ja (fast) einer Meinung...

      Das freut mich :D

      Gruß

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