Donnerstag, 3. Oktober 2013

[Rezension - Buch] Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft

http://www.amazon.de/gp/product/B006LISO62/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B006LISO62&linkCode=as2&tag=eljemsbuecher-21Das Buch Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft, kostet 8,99€ und erschien 2012 im FISCHER Taschenbuch Verlag und wurde von Andrew Lane geschrieben.

Es sind Sommerferien in England und der junge Sherlock Holmes möchte gerne nach Hause. Doch am letzten Schultag kommt es anders, sein größerer Bruder Mycroft holt ihn ab, doch anstatt nach Hause zu können, muss er zu seinem Onkel und seiner Tante nach Farnham. Während der Fahrt zu den Verwandten ist Sherlock noch richtig sauer, dies ändert sich auch erstmal nicht, da es in dem kleinen Dörfchen viel zu ruhig für Sherlock ist und er wünscht sich einfach mehr Aufregung und Ablenkung. Doch schon bald bereut er diesen Wunsch, denn sein Hauslehrer Amyus Crowe quält ihn ununterbrochen mit Logikrätseln. Als aber der Gärtner tot und mit Beulen übersät aufgefunden wird, gibt es genau die Ablenkung, die sich Sherlock gewünscht hat. Sein einziger Anhaltspunkt sind die Geschichten der Todeswolke, die die Runde macht.



Der wichtigste Punkt des Buches wird dem selben in bestimmten Punkten zum Verhängnis, der sonst als klug, überlegt und intellektvoll zählende Detektiv wirkt in den jungen Jahren doch etwas "doof", viele, für den Leser schon längst beantwortete Fragen, muss Sherlock noch stark nachgehen, er selbst hat selten Geistesblitze, noch kombiniert er so scharfsinnig wie "Sherlock Holmes". Wenn man davon einmal absieht wird die Geschichte aber auch nicht wesentlich stärker. Das Abenteuer bzw. der Plot sind schon etwas neues und auch nachvollziehbar, aber es fehlt der im Titel angekündigte Sherlock Holmes Charme. Ein Beispiel, welches die "Dummheit" Sherlocks darstellt möchte ich hier benennen: Er belauscht ein Gespräch von einem gewissen Wint, dieser soll Kleidung gestohlen haben, ein paar Seiten weiter (ca. 30-40) fragt sich Sherlock, was Wint gestohlen hat.
Wenn man nun die Sherlock Holmes aus dem Titel weg denkt und dem Protagonisten einfach einen anderen Namen gibt, ist die Geschichte nicht schlecht, aber sonst ist es in meinen Augen nur eine Ausnutzung der Marke "Sherlock Holmes", um die Verkaufszahlen anzukurbeln. Wer ein Buch im Genre Krimi/Holmes lesen möchte, sollte vom Kauf dieses Buches absehen, denn die einzigen Übereinstimmungen zum echten Sherlock sind nur Aspekte wie London als Vorliebe und Drogen als Gegenstände.




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